Aufgrund einer Erkrankung fährt das Backmobil am Donnerstag 29.01.2026 leider nicht.
Bitte weitersagen…!

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Die diesjährige Fastnachtssitzung in Würzberg startet am 14.02.2026 um 19:11 Uhr.
Der Kartenvorverkauf ist am Samstag 24.01.2026 ab 14:11 Uhr.
Direkt nach der Fastnachtssitzung geht es mit der Bar-Party weiter!
Würzberg – HELAU!


Insbesondere, da in Würzberg viele Hydrantenschilder bislang noch nicht ausgetauscht wurden und nur eingeschränkt oder gar nicht lesbar sind.
AUCH IM WINTER KANN ES ZU BRÄNDEN KOMMEN – JEDE SEKUNDE ZÄHLT!
Feuerwehren stellen bei Einsätzen in den Wintermonaten immer wieder fest, dass ein Teil der für die Entnahme von Löschwasser benötigten Hydranten vereist und oft mit Schnee bedeckt sind.
Besonders die Hydranten, welche auf Gehwegen oder an Straßenrändern liegen, werden beim Räumen von Schnee oft übersehen oder gar mit einer Schicht Schnee überhäuft. Dies kann im Einsatzfall wertvolle Sekunden kosten.
Oft macht eine dicke und harte Eisschicht der Feuerwehr die Wasserentnahme fast unmöglich. Eine hierdurch verzögerte Brandbekämpfung kann unter Umständen Menschenleben kosten und hohe Sachschäden verursachen.


Damit die Hydranten jederzeit und insbesondere bei einem Feuerwehreinsatz ohne Zeitverlust aufgefunden werden können, ist die Feuerwehr auf die Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger angewiesen.
Anwohner sollten daher auch im eigenen Interesse unbedingt die Hydranten für die Feuerwehr von Eis und Schnee freihalten.
Hydranten-Schilder zeigen die Standorte, an denen Wasser für die Brandbekämpfung entnommen werden kann.

Auf den Schildern sind folgende Informationen vorhanden:
H150 = Hydrant mit 150 mm Innendurchmesser der Versorgungsleitung
12,0/6,0= Der Hydrant befindet sich 12 m links und 6 m vor dem Schild
HINWEIS: WIE IM BEISPIEL SIND DIE SCHILDER TEILWEISE SCHWER ZU LESEN!

Quelle: https://www.fwvbw.de/hydranten-bei-schnee-und-eis-freihalten,188.html
Unsere Würzberger Vereine haben aktuell folgende Veranstaltungen für 2026 in Würzberg geplant.
Aktuelle Informationen werden wie gewohnt auf dieser Webseite und im dazugehörigen Kalender veröffentlicht.
Änderungen:
Januar
Februar
März
April
Mai
Juni
Juli
August
September
Oktober
November
Dezember
Dieses Dokument wurde basierend auf den verfügbaren Informationen erstellt. Für aktuelle und detaillierte Informationen besuchen Sie bitte die offizielle Webseite von Würzberg.
Alle Angaben ohne Gewähr. Änderungen vorbehalten.
Weitere Termine:
„Mitten im Wald auf der hessische-bayerischen Grenze zwischen Würzberg und Boxbrunn stehen Grenzhäuschen. Aber keine Sorge: kontrolliert wird dort natürlich nicht. Angefangen hat das Ganze mit einem Scherz, dann begann eine Art Wettrüsten zwischen den beiden Dörfern. Entstanden ist ein Ort der Gemeinschaft und Freundschaft.“




Der „Grenzübergang“ zwischen Hessen und Bayern bei Würzberg ist bei vielen Wanderern und Radfahrern beliebt. Wie der örtliche Kultur- und Heimatverein ihn weiter verschönert hat.
Mitten im Wald, fernab von offiziellen Straßen oder Kontrollpunkten, liegt ein ganz besonderer Ort: der Grenzübergang zwischen Würzberg (Hessen) und Boxbrunn (Bayern). Seit einigen Jahren ist der Übergang zwischen dem Michelstädter und dem Amorbacher Stadtteil bei Wanderern und Radfahrern bekannt. Und auch wenn sich Vorbeikommende auf beiden Seiten in „Zollbüchern“ verewigen können – es ist ein Ort, der verbindet und nicht etwa trennt.
Mit einer herzlichen Geste hat der Kultur- und Heimatverein Würzberg (KuHV) dort nun ein Andenken geschaffen. In gemeinschaftlicher Arbeit entstand eine überdachte Sitzgruppe mit dem Namen „Edgar-Hütte“ – zu Ehren des im Mai 2024 verstorbenen langjährigen Vereinsvorsitzenden Edgar Bleifuß. Er war viele Jahre eine prägende Figur des KuHV und setzte sich für die örtlichen Belange sowie die Natur ein. Der Verein wollte kein typisches Denkmal setzen. „Dafür war Edgar nicht der Typ“, sagt Andreas Walther, Vorsitzender des KuHV. „Wir dachten an etwas näher an seinem Naturell.“ So seien sie gemeinsam auf die Idee mit der kleinen Schutzhütte direkt an jenem besonderen Punkt gekommen, wo Hessen und Bayern aufeinandertreffen.
Die Arbeiten vor Ort begannen Mitte Juli 2025. Dafür wurde zunächst die alte Sitzgruppe versetzt. Anschließend setzten die Helfer stabile Säulenfundamente, ebneten und schotterten den Boden und verlegten wegen des Unkrauts noch Folie. Auf dieses Fundament kam die von der Schreinerei Menges in Weiten-Gesäß gebaute Hütte. Bayerische Hackschnitzel verschönerten schließlich noch den Platz. „Wir haben die Edgar Hütte am 24. August dann inoffiziell eingeweiht – im kleinen Kreis, aber mit großer Bedeutung“, betont Stefan Knapp vom KuHV.
Der Grenzübergang zwischen Würzberg und Boxbrunn hat seit 2014 eine nicht alltägliche Geschichte: Nachdem Bernd Reeg, der Weiten-Gesäßer Arbeitskollege von Knapp, dort mit dem Fahrrad gestürzt war, kam „spaßeshalber“ die Idee: An der Unfallstelle muss eine Grenzbrücke errichtet werden. Die erste Holzbrücke entstand daraufhin 2015. Seither entwickelte sich, verrät Knapp augenzwinkernd, ein friedliches „Wettrüsten“ zwischen den Würzbergern und den Boxbrunnern, das in bester Nachbarschaft gepflegt wird.
Nach und nach entstanden dort zwei kleine Wachhäuschen in den jeweiligen Landesfarben (rot‑weiß für Hessen, weiß-blau für Bayern), Fahnenmasten mit den Landesflaggen, Ruhebänken und 2021 eine breitere, überdachte Metallbrücke über den
Mangelsbach. Auch Sturmschäden vor etwa drei Jahren taten all dem keinen Abbruch, denn viele Helfer unterstützten beim Wiederaufbau.
„Das Verhältnis zu den Boxbrunnern ist unkompliziert und ungezwungen“, beschreibt Walther. Gemeinsame Feuerwehr- und Rotkreuzübungen verbinden die Orte ohnehin, genauso wie die „Interessengemeinschaft Boxbrunn-Würzberg“, die sich um die Pflege und Erhalt des Grenzübergangs kümmere.
Ein weiteres neues Highlight ist dort eine Selfie-Station. Die Wanderer können ihr Handy dabei in eine Holzvorrichtung einklemmen und sich als Erinnerung selbst mit ihrer Gruppe auf der Brücke fotografieren. Da die Apparatur drehbar ist, sind Bilder aus verschiedenen Perspektiven möglich – sogar in Hessen und Bayern. „Eigentlich müsste sie fest in Richtung Hessen montiert sein“, scherzt Knapp, der die Idee dafür hatte.
Wer am Grenzübergang eine Pause machen möchte, erhält sogar eine Erfrischung. In einem Erdkühler befinden sich Getränke, die Martin Lindemans aus Boxbrunn bereitstellt. Das Prinzip: Bezahlung auf freiwilliger Basis. „Dieses Jahr läuft’s wieder besser“, erklärt Lindemans, nachdem er im Vorjahr mit dem Gedanken gespielt hatte, das Projekt wegen mangelnder Spendenbereitschaft einzustellen.
Auch in der digitalen Welt ist der Grenzübergang ein Begriff: Als „Zollamt Bayern-Hessen“ ist er auf Google Maps zu finden – mit einer Bewertung von 4,9 von 5 Sternen. Viele Benutzer loben vor allem die humorvolle Idee hinter allem, die Idylle und die Möglichkeit, bei einer Rast Getränke mitten im Wald zu erhalten. In der App Komoot, mit der sich Wanderungen und Radtouren planen lassen, ist der Grenzübergang ebenfalls vermerkt, der auf dem Wanderweg Wü4 liegt.
Autor: Lutz Reubold / Kultur- und Heimatverein Würzberg
Die Informationen der Bürgerinformationsveranstaltung Würzberg für den geförderter Glasfaserausbau am 21.05.2025:

Übersichtskarte Gigabitausbau
Link: https://www.odenwald-gigabit.de/uebersichtskarte-gigabitausbau/

Folien: Buergerinformationsveranstaltung_OGIG_Michelstadt-Wuerzberg.pdf
Der Ausbau des Glasfasernetzes ist ein wichtiger Schritt in Richtung einer zukunftsfähigen digitalen Infrastruktur, die uns allen zugutekommt. Um Deutschland bis 2030 flächendeckend mit Glasfaser zu erschließen, hat die Bundesregierung die Gigabitförderung 2.0 ins Leben gerufen. Durch diese wird der Ausbau in bestimmten Gebieten unserer Gemeinde gefördert.
In Kooperation mit der OGIG mbH und der PEB Breitband GmbH & Co. KG (Klenk & Sohn GmbH sowie ENTEGA) möchten wir Ihnen an diesem Abend umfassende Informationen über den geplanten Ausbau, die damit einhergehenden Förderungen und die Vorteile für unsere Gemeinde präsentieren. Zudem haben Sie die Gelegenheit, Ihre Fragen direkt an die Verantwortlichen der beteiligten Unternehmen zu richten.
Schnelles Internet – insbesondere auch im ländlichen Raum – ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Zukunftsstrategie.
Am 1. April 2025 erfolgte der symbolische Spatenstich für den geförderten Glasfaserausbau im Michelstädter Stadtteil Würzberg.
Vertreter der Stadt Michelstadt, des Würzberger Ortsbeirats, der Odenwald Gigabit Gesellschaft mbH, ENTEGA Medianet GmbH, der PEB Breitband GmbH & Co. KG und der ausführenden Baufirma Klenk & Sohn GmbH kamen zusammen, um den offiziellen Startschuss für dieses wichtige Infrastrukturprojekt zu geben.

Die Bauarbeiten in Würzberg beginnen nach Ostern. Mit dem geförderten Glasfaserausbaus können sämtliche Haushalte in Würzberg an das leistungsfähige Glasfasernetz angeschlossen werden.
Um die Bürgerinnen und Bürger über den Bauablauf, die technischen Details sowie die nächsten Schritte zu informieren, ist eine Informationsveranstaltung vor Ort geplant. Der genaue Termin wird noch bekannt gegeben.
Weitere Informationen: https://www.odenwald-gigabit.de/
Der Kultur- und Heimatverein Würzberg e.V. hat mit zwei neuen Fahnenmasten den Grenzübergang nach Boxbrunn aufgewertet. Die Masten aus Aluminium sind mit Ausleger ausgestattet, so dass man schon aus der Ferne die Hessen- und Michelstädter-Fahnen auch bei Windstille gut erkennen kann.
Die Umsetzung, wie Erdaushub, Betonieren der Fundamente mit Bodenhülse und Stellen der Fahnenmaste, wurde mit insgesamt vier Arbeitseinsätzen durchgeführt. Ebenso ist auch gleich das Gelände im Bereich der Brücke und Bachlauf mit Hackschnitzel verschönert worden.
Ein herzliches Dankeschön an alle Helfer!!


Artikel / Bilder: Stefan Knapp

Gestern hat der Würzberger Ortsbeirat das neue Willkommensbanner am Dorfgemeinschaftshaus angebracht. Mit diesem Banner werden künftig alle Besucher zu den Veranstaltungen im Dorfgemeinschaftshaus begrüßt, darunter die Würzberger Kerb am Wochenende des 6. September.
Das Banner zeigt das bekannte Würzberger Logo und das neu erstellte Würzberger Wappen. Das Wappen, gestaltet von Prof. Dr. Heinrich J. Dingeldein und Manuel Dingeldein, wurde für den Kultur- und Heimatverein Würzberg entworfen und vereint Elemente der Wappen von Michelstadt, des Grafenhauses Erbach und der Grafen von Ingelheim.
Das Schild nimmt mit den drei silbernen Sternen auf rotem Hintergrund Bezug auf das Wappen des Grafenhauses Erbach, zu dessen Besitz Ober-Würzberg gehörte. Die drei silberne Ringe im blauen Schräglinksbalken zeigen, in gewechselten Farben, das Wappen des Adelsgeschlechts Echter (später Grafen von Ingelheim, genannt Echter von Mespelbrunn), dem Unter-Würzberg unterstand. Beide Ortsteile wurden 1838 zur politischen Gemeinde Würzberg vereinigt. Der obere Teil des Wappens symbolisiert durch zwei goldene Sterne auf blauem Hintergrund die Verbindung zu Michelstadt.
Der Bezug zu den Grafen von Ingelheim zeigt sich beispielsweise auch in der Bezeichnung „Ingelheimer Berge“ im örtlichen Sprachgebrauch.


Die Stadtverwaltung Michelstadt ist nun mit einem Auftritt auf Facebook vertreten: https://www.facebook.com/profile.php?id=61553501866432

Weitere interessante Auftritte hat das Kulturamt der Stadt Michelstadt auf Instagram und Facebook.
Am Montag 11.07.2022 erfolgte ein Interview durch den Hessischen Rundfunk über die Grenzbrücke nach Boxbrunn und deren Entstehungsgeschichte. Interviewt wurden hierbei Vertreter aus Boxbrunn, Würzberg und weitere Beteiligte. Der Beitrag war bereits am folgenden Mittwoch beim HR3 und Donnerstag beim HR4 zu hören.
Der HR3 hat den Mitschnitt dankenswerterweise zur Veröffentlichung freigegeben. Leider sind in dieser Version weniger Beteiligte zu hören. Bei HR4 waren u.a. die bayrischen Miterbauer zu hören. Für diese Audiodatei liegt leider keine Freigabe zur Veröffentlichung vor…

Das Michelstädter Kulturamt hat über den Sommer mit den jeweiligen Ortsvorsteher:innen Videos über dessen Stadtteile gedreht. Heute ging das Video über Würzberg online:
Würzberg ist mit 515 Metern der höchstgelegene Stadtteil von Michelstadt. Bekannt ist der Ort durch den hier gelegenen Eulbacher Park und die archäologischen Zeugnisse des römischen Limes. In der kalten Jahreszeit verwandelt sich das Dorf zum Wintersportort mit gespurten Loipen die bis nach Bayern verlaufen. Mit 900 Einwohnern verfügt Würzberg über ein geräumiges Dorfgemeinschaftshaus mit Schießanlage für Sportschützen, einen Sportplatz, Kindergarten, Frisör, Reiterhof und verschiedene Gewerbebetriebe. Ferner ist in Würzberg das Tierheim angesiedelt. Die zahlreichen Vereine organisieren die Kirchweih, eine stattliche Anzahl von Theaterveranstaltungen, Musikveranstaltungen und einige Feste.
https://www.youtube.com/watch?v=PM30zbPNVHU
Bereits vor einem Jahr, vor den Weihnachtsferien 2019/2020, wurde die Anzahl der Schulbusse der Linie Würzberg zur ersten Schulstunde von zwei auf einen Bus reduziert. Als Folge hieraus müssen seit dem Schüler regelmäßig im Bus stehen.
Der Ortsbeirat hat sich bereits öffentlich zur Problematik geäußert. Es gab Gespräche mit der OREG (Odenwald-Regional-Gesellschaft mbH), Odenwaldmobil und dem Odenwaldkreis. Leider ohne Erfolg.
Auch die kürzliche Ankündigung von CDU und SPD, die im Kreistag wie im Regierungsgremium eine gemeinsame Mehrheit stellen, Reisebusse aufgrund der Cornona Pandemie als „Verstärkerbusse“ einzusetzen, hatte für Würzberger-Buslinie keine Verbesserung gebracht. Es werden für die betroffene Buslinie keine Verstärkerbusse eingesetzt.
Die Zählungen haben ergeben: Es stehen nicht genug Kinder um das Kriterium für einen Verstärkerbus zu erfüllen!
Wie auch in der Vergangenheit begründet, sieht der Würzberger Ortsbeirat es als zwingend an, besonders bei den in Würzberg teilweise nicht ungefährlichen winterlichen Straßenbedingungen, jedem Kind im Regelfall einen Sitzplatz zu ermöglichen – auch im Anschluss an die hoffentlich bald endende Corona-Pandemie. Dies gilt natürlich auch für andere betroffenen Linien sowie Ortsteile.
Die Bilder unten zeigen die heutigen (01.12.2020 – 07:05 Uhr) Straßenverhältnisse in Würzberg, zum Zeitpunkt der Busfahrt zur ersten Schulstunde.
Nach Berichten der Kinder ist der Bus, scheinbar aufgrund der Glätte am Parkplatz vor der Grundschule, gerutscht und hat sich dort neben dem Weg festgefahren. Diesen, zum Glück harmlosen Vorfall, nehmen wir nochmals zum Anlass auf die Gefahren, besonders bei den aktuellen Wetterbedingen, hinzuweisen. (Bilder im Beitrag)
Der Würzberger Ortsbeirat fordert weiterhin, für den Regelfall, aus Sicherheitsgründen ALLEN Kindern einen Sitzplatz zu ermöglichen.


Ortsbeirat Würzberg und Würzberger Eltern
Vor den Weihnachtsferien 2019/2020 wurde die Anzahl der Schulbusse der Linie Würzberg zur ersten Schulstunde von zwei auf einen Bus reduziert. Dies sieht der damals gültig werdende Nahverkehrsplans für den Odenwaldkreis 2019-2024 so vor. Seit dem kann ein Teil der Schüler auf ihrem Schulweg nach Michelstadt nur noch Stehplätze im Bus in Anspruch nehmen, da nicht genügend Sitzplätze vorhanden sind. Dies betrifft wöchentlich normale Schultage und nicht nur Sonderfälle, z.B. zum Ferienbeginn.
Der Ortsbeirat Würzberg hat hierauf das Gespräch mit der OREG (Odenwald-Regional-Gesellschaft mbH), Odenwaldmobil und dem Odenwaldkreis gesucht.
Offiziell gezählt wurden maximal 7 fehlende Sitzplätze und somit stehende Kinder. Hiermit wurde auf der würzberger Buslinie allerdings die maximal zulässige Personenanzahl an keinem Zähltag überschritten, womit die zur Verfügung gestellten Fahrzeugkapazitäten die vorgegebenen Schülerbeförderungsstandards erfüllen, denn gemäß § 21 der StVO ist die Beförderung stehender Fahrgäste in Kraftomnibussen zugelassen.
Es gibt die Einschränkung, sollte es nicht genügend Sitzplätze für die Fahrgäste geben, darf maximal 60 km/h außerhalb geschlossener Ortschaften gefahren werden.
Entsprechend des lokalen Nahverkehrsplans für den Odenwaldkreis ist die Beförderungskapazität je Fahrzeug (Sitz- und Stehplätze) im Schülerverkehr auf max. 75 Personen (Steh- und Sitzplätze) im Standard-Solobus begrenzt.
Eine schriftliche Anfrage an den Odenwaldkreis wurde gleichlautend beantwortet. Die Schulverwaltung wollte die Grundschule um Prüfung bitten, ob hier Änderungen in der Stundenplangestaltung herbeigeführt werden können. Für Grundschüler ist schwerpunktmäßig die planmäßige Anfahrt zur 2. Schulstunde vorgesehen. Der gleichzeitige Unterrichtsbeginn verschärft das Problem der Fahrzeugauslastung. Auch bildet die Auslastung der würzberger Buslinie keine Ausnahme zu anderen Buslinien.
Die Grundschüler im aktuellen Schuljahr 2020/2021 haben ebenfalls wieder zur ersten Schulstunde Unterrichtsbeginn. Es müssen an bestimmten Wochentagen wieder ~ 7 Kinder im Bus stehen.
Im Odenwälder Echo (12.10.2020) und der Pressemitteilung von CDU und SPD, die im Kreistag wie im Regierungsgremium eine gemeinsame Mehrheit stellen, wurde der Einsatz von Reisebusse aufgrund der Pandemie beschrieben, um bei den „am stärksten belasteten Linien kurzfristig eine Entzerrung erreichen, um den Menschen im Odenwald in der Pandemie mehr Sicherheit zu geben“.
Wie auch in der Vergangenheit begründet, sieht der Würzberger Ortsbeirat es als zwingend an, besonders bei den in Würzberg teilweise nicht ungefährlichen winterlichen Straßenbedingungen, jedem Kind im Regelfall einen Sitzplatz zu ermöglichen – auch im Anschluss an die hoffentlich bald endende Corona-Pandemie. Dies gilt natürlich auch für andere betroffenen Linien sowie Ortsteile.
Da die notwendige Passagieranzahl nicht erreicht wird fahren auf den genannten Würzberger Linien keine Verstärkerbusse.
https://www.odenwaldmobil.de/nc/news/detailseite/?oreg_news=390
Dies bedeutet, dass eine Buslinie, bei der alle Sitzplätze bereits vor Corona besetzt waren und Stehplätze in Anspruch genommen werden mussten, in der Pandemie-Zeit keine Entlastung benötigt?!?
Kommentar eines Elternteils: „Unglaublich!“
Den Kommentaren unter verschiedenen Zeitungsartikel in Facebook ist zu entnehmen, dass nicht nur in Würzberg Eltern von der Überschrift der Artikel enttäuscht sind. Auch in anderen Ortschaften hatte man sich erhofft, dass mit den Verstärkerbussen auch das grundsätzliche Problem, einer nicht ausreichenden Anzahl von Sitzplätzen gelöst werden würde. Zumindest für den kommenden Winter.
Für den Ortsbeirat und die Würzberger Eltern
Manuel Dingeldein – Ortsvorsteher

Artikel im Odenwälder-Echo (kostenpflichtiger Plus-Artikel)
https://www.echo-online.de/lokales/odenwaldkreis/odenwaldkreis/zur-corona-abwehr-sollen-im-odenwaldkreis-mehr-busse-her_22409396
SPD Odenwald
https://www.spd-odenwald.de/2020/10/08/spd-und-cdu-sorgen-fuer-deutliche-entlastung-im-schuelerverkehr-waehrend-der-corona-pandemie
CDU Odenwaldkreis
https://www.cduodenwaldkreis.de/2020/10/08/spd-und-cdu-sorgen-f%C3%BCr-deutliche-entlastung-im-sch%C3%BClerverkehr-w%C3%A4hrend-der-corona-pandemie
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